Das Original- ein Bericht vom Bundesjugendleiterlehrgang

Andrea Fuchs vom Jugendteam der Marienhöhe war Teil der 8-köpfigen Delegation aus Mittelrhein. So hat sie die gemeinsame Woche erlebt:

Trotz großer Schneewehen und rutschiger Straße schafften wir es Dank lautstarken Anfeuerns aller Autoinsassen und Mirceas Fahrkünste die steile und kurvige Einfahrtsstraße zum Bergheim Mühlenrahmede unversehrt hinauf zu kommen. Nach dem Einchecken gab es dann auch schon Abendessen. Leckerste sowohl vegetarische als auch fleischliche kulinarische Feinschmeckergenüsse wurden uns nicht nur am ersten Abend, sondern die ganze Woche über geboten. Doch nicht nur unsere Gaumen wurden verwöhnt. Auch der geistliche Input von verschiedenen Sprechern trug dazu bei, dass unser Geist einiges zu bieten bekam.

Der thematische Schwerpunkt der Woche war die missionarische Jugendarbeit. Unsere Tage im Bergheim begannen morgens mit sehr lebensnahen Andachten von Sven, die unsere Restmüdigkeit in Windeseile vergessen ließen. Und auch Bojan, der die ersten drei Tage zum Thema „Das Original“ referierte, machte es spannend und gab uns Einblicke in die Welt der Medien und deren Wirkmechanismen. Es folgten Inputs verschiedener weiterer Sprecher zu den Themen „Kreativität“, „Evangelisation“, „Versicherungen“ und „Verhaltenskodex des sexuellen Missbrauchs“ die uns durchweg sehr zum Nachdenken anregten.

In gemütlicher Runde mit super vielen Süßigkeiten und leckeren Tees und Kaffees hat unser Vereinigungsteam uns den Tag noch mehr versüßt – Danke Mary und Mircea. Unvergesslich sind auch die Abende mit vielen „hammer“ Projekten. Es war einfach schön zu sehen, dass es viele Leute unter uns gibt, die für Gott brennen und andere Menschen zu Gott bringen möchten. Aufgrund der Tatsache, dass unsere missionarischen Fähigkeiten geprägt sind von unserer Persönlichkeit, haben wir uns in der Woche auch mit unserer Persönlichkeit auseinander gesetzt. Fast alle Jugendleiter siedelten sich im warmherzigen Bereich an, mal mehr und mal weniger konventionell.  

Ohne zu merken wie schnell die Zeit vergangen war, kam dann auch schon der Sabbat, unser letzter Tag. Den Sabbatanfang verbrachten wir in der Stille vor Gott. Der Gottesdienst am Sabbat wurde auf sehr kreative Art und Weise mit lyrischen und künstlerischen Ergüssen verschönert. Nachdem wir eine ganze Woche täglich mehrere Stunden geistlichen Input gehört hatten, war der Speedgaming-Nachmittag eine kleine Oase der Entspannung. Mit einem Hauch von Luxus durften wir uns bedienen lassen von einem einzigartigen und natürlich hochqualifizierten Servicepersonal, bestehend aus auserwählten Jugendleitern und Predigern. Nach einem angenehmen abschließenden Abend im Kino war klar, dass sich die schöne Zeit dem Ende neigte. Traurig, aber voll neuer Ideen und neuem Spirit machten wir uns wieder auf den Weg zurück in unsere Gemeinden.

Insgesamt war der Jugendleiterlehrgang eine angenehme Zeit voll geistlicher Inputs mit super Sprechern und toller Gemeinschaft. Es war schön sich mit anderen Jugendleitern und Jugendpredigern austauschen zu können und zu sehen, dass auch andere gern für Gottes Werk arbeiten und zwar mit ganz viel Freude und Herz.

Erstellt am 11.03.2010 von Maria Dulewicz