Abenteuer "Wilder Osten"

27 Kids und ihre Teamer haben  14 Tage Abenteuer im "wilden" Osten Deutschlands erlebt. Alles begann von Darmstadt aus mit der Bahn - und 20 Minuten Verspätung. Das Experiment Bahnfahrt gelang dennoch hervorragend.


Mit einem kulinarischen Einklang wurden die Teilnehmer am Ziel begrüßt. Ein Tag Erholung und Vorbereitung gab genügend Zeit sich kennenzulernendenn das nächste Abenteuer erwartete sie schon: Eine Fahrt ins Ungewisse führte irgendwo hin und man fand sich am Ende irgendwo mitten im Grünen wieder. Eine Gruppe stellte allerdings sehr schnell fest, dass sich nur ausländische Schilder um sie herum befanden und sie nicht mehr in Deutschland waren. Jede der drei Gruppen hatte die Aufgabe große Teile der Sächsischen Schweiz innerhalb von vier Tagen zu durchqueren. Geschafft aber dennoch begeistert kamen alle am Freitag wieder im Basiscamp anwo sie erst einmal "Abhängen" wollten.

 

Mit Schwimmen, Klettern, Powerboot und vielen interessanten Workshops verbrachten wir den zweiten Teil der Freizeit. Kultur erlebten wir in Dresden, wo wir von der ortsansässigen Pfadigruppe eine Stadtführung der anderen Art geboten bekamen. Dennoch blieb natürlich genug Zeit zum "shoppen". Den Besuch der "Bastei", einer mittelalterlichen Felsenburg, nutzten wir um der Liebe einen kleinen Anstoß zu geben.  Mit einer "Freizeit-Hochzeit" und anschließendem Festbankett funkte es gewaltig… Wenn auch erst als Scherz geplant ergibt sich vielleicht  in Zukunft ein richtiges Paar. Wir als EAST`ler wünschen es den beiden.


Dunkle Wolken und "leichter Regen" zeigte uns in der Nacht von Freitag auf Samstag die andere Seite des Ostens. Mit einem Schlag war alles nass. Den Platz durchzogen viele einzelne Flüsse . Um Schlimmeres zu verhindern zogen wir  Wasserschutzgräben. Zum Glück fanden wir für die letzte Nacht Unterschlupf in der Scheune des Nachbarn. Um jedoch wieder warm zu werden und sich von der Unwetternacht zu erholen verzogen wir uns ins Schwimmbad und tauschten kalten Regen gegen das  warme Schwimmbadwasser.


Viel zu schnell fand die Freizeit damit auch ihr Ende. Am Sonntag hieß es schnell für die Heimreise packen und zum Zug. Geschafft- dennoch gesund und glücklich kehrten alle so wieder in ihrer Heimat ein: Immer noch mit dem Gedanken, das Abenteuer pur erlebt zu haben.

 

Kann man das noch toppen….?! Wir werden es sehen.

 

Ein Bericht von Christian Kallis.

 

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