Gelungene Ausbildung für Ausbilder

Alle zwei Jahre wird von unseren beiden deutschen Verbänden eine gemeinsame Ausbildungswoche für die CPA- Leiter gestaltet (das Jahr dazwischen gehört der Jugendabteilung). In diesem Jahr waren neun Teamer aus Mittelrhein mit von der Partie.

 

Workshops
In gemeinsamen Workshops wurde über verschiedene Themen wie Sicherheit, Öffentlichkeitsarbeit, Selbstwahrnehmung, Umgang mit Medien und auch über Gruppenzelte (Aufbau und Verwendung) referiert. Altes Wissen wurde nicht nur aufgefrischt, sondern durch viel Neues auch erweitert und bereichert.

 

Erlebnispädagogik mit Faszinatur

Das Hauptthema des Lehrgangs war das Fachgebiet „Erlebnispädagogik“. Dazu reisten mehrere Trainer des externen Anbieters Faszinatour vor Ort an, die mit uns im ersten Stepp mehrere Stationen eines Niedrigseilgartens aufgebaut haben. Im zweiten Schritt wurde in diversen aufgeteilten Gruppen einige der Übungen vorgestellt. Ein Teil davon kann unabhängig vom Niedrigseilgarten mit Kleingruppen durchgeführt werden.

Wir hatten die Möglichkeit, sowohl als Teilnehmer als auch als „Trainer in der Versuchsphase“, diese Übungen zu erleben. Hierbei wurde uns aufgezeigt, wie wichtig die genaue Auswahl, die Erklärung der Übungen, inklusive der Sicherheitsanweisungen, ist und warum „Feedback geben“ erst den richtigen Nährwert der Übung darlegt. Die hierfür anberaumten zwei Tage gingen sehr schnell rum, auch wenn das Wetter manchmal zum Zittern einlud.

 

konkrete Umsetzung des Gelernten
Mit diesem geballten Wissen haben wir uns zum Schluss noch Gedanken gemacht, wie man das Ganze in Gruppenstunden einbinden könnte. Diese geistigen Ergüsse - und vieles mehr an Informationen - wird auf einer DVD zusammengestellt. Infos können beim LV angefordert werden. Gewisse Elemente des Lehrgangs werden in unsere Ausbildung auf der Burg Breuberg integriert.

 

Austausch und Gemeinschaft
Das Wichtigste, warum man bei diesem Lehrgang das nächste Mal unbedingt dabei sein sollte, ist der Kontakt zu anderen Pfadfinderleitern und Teamern aus ganz Deutschland. Hier können und werden viele Ideen und Möglichkeiten ausgetauscht. Manchmal tut es auch einfach nur gut, sich den Frust von der Seele zu reden und neue Kraft auftanken zu können um mit neuem Mut gestärkt weiter zu machen.

 

Auftanken und Motivation
Der geistliche Input auf dem Lehrgang war dieses Mal zweigeteilt: Morgens bekam man „trockenen“ deutschen Humor und abends das „Feuer von Afrika“ zu spüren. Diese Kombination der Verkündigung half beim Auftanken, gibt Motivation für unserer Pfadiarbeit.

Robell, der Jugendabteilungsleiter aus Äthiopien, hat uns mit seiner Begeisterung für Gott angesteckt. Willi Schulz, Prediger im Norddeutschen Verband, machte uns bewusst, dass wir als Leiter nicht perfekt sind und Fehler passieren können. Doch die sind dafür da, dass man aus ihnen lernt und es besser machen kann. Wichtig ist nur, sie zu erkennen und dazu und dafür gerade zu stehen. Und letzten Endes gibt es ja noch den einen, welcher auch auf krummen Linien gerade schreibt: Gott.

Danke an alle, die mit dabei waren, für die schöne, segensreiche gemeinsame Zeit. 

 

Ein Bericht von Jaqueline und Christian Kallis


Internetlink:      Fotos vom Lehrgang gibt's hier

Erstellt am 25.03.2011 von Maria Dulewicz

 

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