Wildes Leben im Brexbachtal

Bei strahlendem Sonnenschein erlebten 460 Pfadfinder, Scouts und ihre Betreuer wilde Tage im Brexbachtal bei Bendorf/Sayn. Ob beim Staudammbauen, den unterschiedlichsten Workshopangeboten oder dem spannenden Orientierungslauf- wer wollte, der konnte echte Abenteuer erleben. Viele Gäste kamen, um die Teilnehmer in dem herrlichen Tal zu beobachten, die Naturnähe zu genießen oder sich beim fröhlichen Singen von der Freude anstecken zu lassen.

 

Geistlicher Höhepunkt
In altersspezifischen Bibelkreisen erklärten Pastoren der Siebenten-Tags-Adventisten den Pfadfindern jeden Morgen die Wichtigkeit eines gesunden Selbstwertes und durchdachten die Fragen: Wer bin ich in meinen Augen, denen der anderen und in Gottes Augen? Einen der Höhepunkte des alljährlichen Verbandslagers an wechselnden Austragungsorten feierten alle gemeinsam am Freitagabend bei einer Erwachsenentaufe. Eine Pfadfinderin bekannte öffentlich ihre Beziehung zu Gott und wurde mit feierlichem Rahmenprogramm in einem eigens dafür aufgebauten Becken getauft.

 

Abend- und Nachtprogramm

Ihre Abende verbrachten die Teilnehmer gewöhnlich vor romantischen Gruppenlagerfeuern, die zu gegenseitigen Besuchen und gemütlichen Gesprächen einluden. Am Donnerstagabend machten sich ca. 80 Pfadfinder über 12 Jahren auf einen Nachtwanderweg, um als Teilaufgabe beim vorbereiteten Orientierungslauf die Nacht außerhalb des Lagerplatzes unter selbst errichteten Biwaks zu verbringen.

 

Dankbar
Dank der anfangs guten Wetterlage dienten die Wasser des Brex zur Abkühlung und Spielgrundlage. Der Abbautag bei schwülen Temperaturen und Sonnenschein verlief ohne Schwierigkeiten zügig und alle Gruppen reisten vor 15 Uhr ab, sodass das aufziehende Unwetter am Nachmittag keinem mehr Schaden zufügen konnte.


Die erlebten wilden Tage in der friedlichen Natur des Brex mit der Möglichkeit u.a. Feuersalamander, Kröten, Siebenschläfer und besondere Pflanzen im eigenen Umfeld zu beobachten, waren für alle Anwesenden und Besucher ein Erlebnis, dass keiner so schnell vergessen wird.


Mit dankbaren Herzen gegenüber Gott und allen Mitarbeitern, die zum Gelingen beigetragen hatten, feierten beim Abschlussabend alle gemeinsam das Ende des HiLA.11 und freuen sich schon jetzt auf ein Wiedersehen beim Verbandslager Frola.12 in Rhens.

Ein Bericht von Christel Ewald

Erstellt am 08.06.2011 von Maria Dulewicz

 

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